INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH

Das INM erforscht und entwickelt Materialien – für heute, morgen und übermorgen. Chemiker, Physiker, Biologen, Material- und Ingenieurwissenschaftler prägen die Arbeit am INM. Vom Molekül bis zur Pilotfertigung richten die Forscher ihren Blick auf drei wesentliche Fragen: Welche Materialeigenschaften sind neu, wie untersucht man sie und wie kann man sie zukünftig für industrielle und lebensnahe Anwendungen nutzen?

Das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH mit Sitz in Saarbrücken ist ein international sichtbares Zentrum für Materialforschung. Es kooperiert wissenschaftlich mit nationalen und internationalen Instituten und entwickelt für Unternehmen in aller Welt. Das INM ist ein Institut der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. und beschäftigt rund 180 Mitarbeiter. Seine Forschung gliedert sich in die drei Felder Nanokomposit-Technologie, Grenzflächenmaterialien und Biogrenzflächen.

Der Programmbereich Nano Zell Interaktionen am INM untersucht die Wechselwirkungen zwischen menschlichen Zellen und technischen Nanopartikeln sowie Nanopartikeln mit Anwendungspotenzial im Bereich pharmazeutischer und biomedizinischer Anwendungen (z.B. als Kontrastmittel) vor dem Hintergrund einer möglichen Toxizität dieser Materialien. Ziel ist es, Mechanismen aufzuklären, die an den zellulären Antworten gegenüber Nanopartiken beteiligt sind und deren Aufnahme und subzellulären Zielorte beeinflussen.

Schwerpunkte sind:
• Herstellung, Modifikation, Funktionalisierung und Charakterisierung von Nanopartikeln
• in vitro Studien an relevanten Zell-Modellen unter Verwendung zellbasierter Assays (Zytotoxizität, Cytokinfreisetzung etc.)
• Endotoxinbestimmung an Nanopartikelproben
• Molekulare Analysen zu Partikelauswirkungen (z.B. RT-PCR)
• Mikroskopische Analysen: STED-Mikroskopie, Zwei-Photonen-Mikroskopie, Live-Cell Imaging, Dunkelfeld-Mikroskopie, in Ergänzung mit Elektronenmikroskopie