Nanogate AG

Als Systemhaus für Hochleistungsoberflächen schließt Nanogate die  Lücke zwischen den Produzenten von Ausgangsstoffen und der industriellen Umsetzung in Produkte. Getreu dem Claim „A world of new surfaces“ erschließt Nanogate für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen die vielfältigen Möglichkeiten, die sich aus multifunktionalen Oberflächen auf Basis neuer Materialien ergeben.

Als Innovationspartner bietet Nanogate zahlreiche Leistungen: von der Entwicklung und Produktion innovativer Nanokomposite und Nanoformulierungen bis zu umfassender Produkt- und Prozessintegration mit eigenen Produktionstechnologien.
Auf dem Gebiet der Nanopartikelsynthese weist Nanogate folgende Expertise auf:
• Herstellung oxidischer Nanopartikel aus flüssiger Phase auf Basis der Sol-Gel-Technologie
• Oberflächenmodifizierung von Nanopartikeln durch Einführen von   wahlweise inerten (hydrophoben) Gruppen oder spezifischer chemischer Funktionalitäten
• Gezielte Steuerung von Partikelgröße und -zusammensetzung
• Kompatibilisierung von Partikel-Matrix-Wechselwirkungen

Gerade in Hybridwerkstoffen erweist sich die Kompatibilität zwischen Füllstoff (Nanopartikel) und Matrix (Bindemittel) als Schlüsselaspekt zur Erzielung spezifischer Werkstoffeigenschaften. Eine Strategie der Kompatibilisierung beruht auf dem Prinzip des „Interpenetrating Networks“ (IPN): eine graduelle Änderung der chemischen Zusammensetzung der Nanopartikel-Umgebung ermöglicht die maßgeschneiderte Anpassung der Oberfläche von Nanopartikeln an die jeweilige Wirtsmatrix.

Nanogate konnte seine Expertise auf dem Gebiet der Nanopartikelsynthese zum Beispiel im BMBF-Projekt „Nanokon“ unter Beweis stellen. Förderpolitisches Ziel dieses Vorhabens war es, gesundheitliche Auswirkungen synthetischer Nanomaterialien auf den Menschen, vor dem Hintergrund ihrer potentiellen Anwendung in der medizinischen Diagnostik, systematisch zu identifizieren und zu bewerten. Im Rahmen dieses Gesamtvorhabens bearbeitete Nanogate die Herstellung von Kern-Hülle-Teilchen mit Kernen aus Bariumsulfat und Eisenoxid und deren Charakterisierung mittels physikalisch-chemischer Methoden. Zur Untersuchung der spezifischen toxikologischen Folgen der Existenz von Nanopartikeln im Magen-Darm-Trakt wurden diese mit unterschiedlichen Hüllen modifiziert.